Uhrzeit
15:00
Ort
Museum Altes Land, Jork
„Mit diesem Ausstellungskonzept will FLUNST die historischen Museumsräume in die heutige Zeit bringen und mit der Gegenwartskunst und ihren Prozessen verbinden.“
Carmen Breuker, Kuratorin und Künstlerin von FLUNST
Künstler, die an der Este im Alten Land leben, haben im Januar 2024 das Künstlerkollektiv FLUNST gegründet. Nach zwei Ausstellungen in Estebrügge im September 2024 und im Juni 2025 und einer Ausstellung in Berlin im Oktober 2025 macht FLUNST sich nun erneut auf, künstlerisch neue Räume zu erobern - im Museum Altes Land.
Die dort geplante Ausstellung mit Begleitprogramm ist zum Einen eine Weiterentwicklung des Konzepts, das die Arbeit von FLUNST seit der Gründung trägt: Fluss und die Kulturlandschaft prägen die Arbeit der Künstler und verbinden sie miteinander und mit ihrer Umgebung. Die Ausstellung wird aber auch ein Aufbruch zu neuen Ufern sein. Nach der Freiheit in den Räumen unseres FLUNSTituts und dem extravaganten Rahmen beim Kunst- und Wissenschaftsfestival im Anatomischen Theater der Humboldt-Universität eröffnet sich für FLUNST nun die Möglichkeit, über einen längeren Zeitraum historische, museale Räume zu bespielen. Das Konzept der Ausstellung soll die historischen Räume in die heutige Zeit bringen und mit der Gegenwartskunst und ihren Prozessen verbinden. Ziel ist es, ein Format zu finden, das dem Historischen gerecht wird, das Museale aber auch bewusst aufbricht.
Seit den Anfängen vor erst zwei Jahren hat FLUNST sich immer wieder Räume für die Kunst erschlossen - ideell wie materiell. In Estebrügge stellte Dr. Jan Sulzer dem Kollektiv kurz nach der Gründung die alte Tischlerei in Estebrügge zu Verfügung. FLUNST räumte auf, reinigte und sicherte das lange nicht genutzte Gebäude, das seither als FLUNSTitut fungiert:
Gemeinschaftsatelier, Ausstellungs- , Veranstaltungs- und Begegnungsort in einem. Die Ausstellung im Museum Altes Land wird die dritte FLUNST-Ausstellung. Unter dem Titel Expedition Este #1: Der Aufbruch spinnt FLUNST den roten Faden weiter, der unsere Ausrichtung von Anfang an bestimmt hat: Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Fluss. Mit Kanu und Kamera, mit Pinsel und Notizbuch begeben sich die Künstler:innen auf eine Entdeckungsreise, die sie mit den Besuchern der Ausstellung und der Begleitveranstaltungen nachvollziehen wollen. Ein Gang durch die Ausstellung wird zur Reise im, auf und am Fluss - mal wild und rauschend, mal ruhig und meditativ. Zugleich weist die Expedition bereits in die Zukunft:
Auf Projekte, die bereits in Planung sind.
Diese Veranstaltung ist Teil des Projekts Expedition Este #1: Der Aufbruch.